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Beamtenanwärter & Referendare Saarbrücken – richtig absichern

Für Anwärter:innen & Referendar:innen

Absicherung für Beamten­anwärter und Referendare in Saarbrücken

Die ersten Entscheidungen im Vorbereitungsdienst begleiten Sie oft ein ganzes Berufsleben.

Kranken­versicherung, Öffnungsaktion, Dienstunfähigkeit und Dienst­haftpflicht: Pro B ordnet mit Ihnen, was zum Start wirklich wichtig ist und welche Fristen laufen – persönlich in Saarbrücken oder bundesweit digital.

  • Online-Termin
  • Video-Beratung
  • Digitale Unterschrift
Kostenfreie Ersteinschätzung. Keine Gesundheitsdaten im ersten Schritt.
Lehramt, Polizei, Justiz, VerwaltungFristen im BlickPersönlich in SaarbrückenBundesweit digital
Stefanie und Joris Hein, persönliche Ansprechpartner bei Pro B
Ihr Weg in den Beamtenstatusjede Stufe zählt
Widerruf
Probe
Lebenszeit
Pro BPersönliche Beratung statt Hotline.
BeamtenfokusStatus, Dienstherr und Laufbahn im Blick
SaarbrückenPersönliche Beratung vor Ort
Bundesweit digitalVideo, Telefon und sichere Unterlagen
Freier MarktvergleichRelevante vermittelbare Lösungen prüfen

Die vier Start­entscheidungen

Was Sie zu Beginn des Vorbereitungs­dienstes klären sollten.

Mit der Ernennung zum Beamten auf Widerruf beginnt der Anspruch auf Beihilfe – und gleichzeitig laufen Fristen. Wer früh ordnet, vermeidet teure Umwege und unnötige Gesundheitsprüfungen.

Kranken­versicherung

Beihilfe übernimmt im Saarland und in Rheinland-Pfalz für Anwärter grundsätzlich 50 Prozent. Den Rest sichert meist ein beihilfekonformer Anwärtertarif ab.

Öffnungsaktion

Bei Vorerkrankungen kann die Öffnungsaktion der PKV den Zugang erleichtern – wenn die Frist nach der Verbeamtung eingehalten wird.

Dienstunfähigkeit

Im Vorbereitungsdienst führt Dienstunfähigkeit typischerweise zur Entlassung statt zum Ruhestand. Die Versorgungslücke ist dann besonders groß.

Dienst­haftpflicht

Ab dem ersten Unterrichts- oder Diensttag gibt es Schlüssel, fremdes Eigentum und Aufsicht. Oft reicht ein Baustein in der Privat­haftpflicht – das prüfen wir.

Vom Studium bis zur Lebenszeit

Jede Statusstufe bringt andere Aufgaben mit sich.

So sieht der typische Weg aus. Welche Regeln für Sie gelten, hängt von Dienstherr, Laufbahn und Bundesland ab.

01

Vor der Ernennung

StatusStudium oder Zusage für den Vorbereitungsdienst.
Kranken­versicherungMeist noch gesetzlich oder familienversichert.
Jetzt sinnvollGesundheitsunterlagen ordnen, Fristen kennen, Termin für die Zeit nach der Ernennung planen.
TippEine anonyme Risikovoranfrage kann klären, wie Versicherer Ihre Angaben bewerten – ohne formellen Antrag.
Ziel: gut vorbereitet in die Ernennung
02

Vorbereitungsdienst

StatusIn der Regel Beamter auf Widerruf, zum Beispiel im Lehramts-Vorbereitungsdienst.
Kranken­versicherungBeihilfe auf Antrag, Restkosten meist über einen Anwärtertarif der PKV.
Dienst­unfähigkeitBei Dienstunfähigkeit droht typischerweise die Entlassung.
FristÖffnungsaktion: Antrag innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung.
Ziel: Schutz ab dem ersten Tag
03

Probezeit

StatusBeamter auf Probe nach bestandenem Vorbereitungsdienst.
Kranken­versicherungDer Anwärtertarif wird in den regulären beihilfekonformen Schutz überführt; Beitrag und Leistungen ändern sich.
Dienst­unfähigkeitRuhestand ist bei dienstlich verursachter Dienstunfähigkeit vorgesehen, sonst eine Ermessens­entscheidung (§ 28 BeamtStG).
PrüfenDU-Rente und Kranken­versicherung an Besoldung und neuen Status anpassen.
Ziel: lückenloser Übergang
04

Lebenszeit

StatusBeamter auf Lebenszeit.
Kranken­versicherungBeihilfe und PKV laufen weiter; Familie und später Ruhestand verändern die Bemessungssätze.
Dienst­unfähigkeitMit wachsender Dienstzeit steigt die Versorgung – die private Rente sollte zur tatsächlichen Lücke passen.
PrüfenNach­versicherung, Familie und Alters­vorsorge regelmäßig mitdenken.
Ziel: Schutz wächst mit

Vereinfachte Darstellung. Maßgeblich sind Ihre Ernennung, die Vorschriften Ihres Dienstherrn und die Bedingungen der jeweiligen Verträge.

Gesetzlich oder privat?

Kranken­versicherung im Referendariat: zwei Wege, unterschiedliche Folgen.

Beamte auf Widerruf können sich gesetzlich oder privat ver­sichern. Die Entscheidung wirkt oft weit über das Referendariat hinaus.

Gesetzliche Kranken­versicherung

Einen Arbeitgeber­zuschuss wie bei Angestellten gibt es für Beamte grundsätzlich nicht – den Beitrag tragen Sie in der Regel selbst. Ob Ihr Dienstherr eine pauschale Beihilfe anbietet, prüfen wir im Einzelfall.

  • Beitrag richtet sich nach dem Einkommen
  • keine Gesundheitsprüfung für den Zugang
  • Familien­versicherung für Kinder möglich
Gerade bei Vorerkrankungen kann der Weg sinnvoll sein – die langfristigen Kosten sollten trotzdem gerechnet werden.

Öffnungsaktion der PKV

Vorerkrankungen müssen den Weg in die PKV nicht versperren.

Die privaten Kranken­versicherer haben sich in der Öffnungsaktion verpflichtet, Beamtenanfänger unter bestimmten Voraussetzungen aufzunehmen. Seit 2019 gilt das ausdrücklich auch für Beamte auf Widerruf, also Anwärter und Referendare.

Hinweis zur Vergütung: Die vertiefte Begleitung innerhalb der Öffnungsaktion ist bei Pro B eine gesonderte, kostenpflichtige Dienstleistung. Umfang und Kosten vereinbaren wir vorher. Die allgemeine Beratung bleibt ohne Kundenhonorar.

Sechs Monate Zeit

Der Antrag muss innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung bei einem teilnehmenden Unternehmen gestellt werden.

Keine Ablehnung

Niemand wird wegen Vorerkrankungen abgelehnt; Leistungsausschlüsse sind nicht vorgesehen.

Zuschlag begrenzt

Ein möglicher Risikozuschlag ist auf höchstens 30 Prozent begrenzt.

Auch für Angehörige

Ehe- oder Lebenspartner und Kinder können einbezogen werden, wenn sie nicht gesetzlich versichert sein müssen.

Dienstunfähigkeit am Anfang

Am Beginn der Laufbahn ist die Lücke am größten.

Wer früh dienstunfähig wird, hat oft noch keine oder nur eine geringe Versorgung. Gleichzeitig sind Beiträge in jungen Jahren und bei guter Gesundheit meist am günstigsten.

Beamte auf Widerruf

Bei Dienstunfähigkeit kommt typischerweise eine Entlassung statt einer Ruhestandsversetzung in Betracht.

  • Klausel muss Entlassung erfassen
  • ausreichende Rentenhöhe
  • Umstellung auf Probe ohne neue Prüfung

Beamte auf Probe

Bei dienstlich verursachter Dienstunfähigkeit ist der Ruhestand vorgesehen, sonst entscheidet der Dienstherr nach Ermessen.

  • beide Wege im Vertrag abbilden
  • Versorgung nach Dienstzeit prüfen
  • Nach­versicherung bei Beförderung

Polizei & Vollzug

Für Polizei, Justizvollzug oder Feuerwehr kann eine spezielle Dienstunfähigkeit relevant sein.

  • spezielle DU-Klausel prüfen
  • Einsatzdienst berücksichtigen
  • Laufbahnwechsel mitdenken

Lehrkräfte

Lehramtsanwärter:innen sind die größte Gruppe in unserer Beratung – mit typischen Fragen zu Stimme, Psyche und Belastung.

  • Gesundheitsangaben vorbereiten
  • Teil-DU und Klauseln ver­gleichen
  • Rente passend zur Besoldung

Häufig unterschätzt

Diese fünf Fehler sehen wir beim Start am häufigsten.

01

Frist der Öffnungsaktion verpassen

Wer sich erst spät informiert, verliert möglicherweise eine wichtige Zugangsmöglichkeit zur PKV.

02

Nur den Anwärterbeitrag ver­gleichen

Entscheidend sind Leistungen und der Beitrag nach dem Referendariat – nicht nur der Einstiegspreis.

03

Gesundheits­fragen aus dem Gedächtnis beantworten

Unvollständige Angaben können später zum Problem werden. Unterlagen sollten strukturiert vorbereitet werden.

04

DU-Schutz ohne Widerruf-Regelung

Eine Klausel, die nur den Ruhestand erfasst, kann im Vorbereitungsdienst ins Leere laufen.

05

Dienst­haftpflicht vergessen

Schulschlüssel, Geräte und Aufsicht gehören ab dem ersten Tag dazu – oft ist ein Baustein schon vorhanden.

Beratungsprozess

Vom ersten Gespräch bis zum fertigen Start-Paket.

Keine vorschnelle Produktauswahl: Zuerst klären wir Status, Fristen und Gesundheit, dann ver­gleichen wir.

Status und Fristen klären

Ernennung, Dienstherr, Laufbahn und Beginn des Beihilfeanspruchs aufnehmen.

Gesundheit vorbereiten

Angaben strukturiert ordnen und bei Bedarf anonym vorab anfragen.

Kranken­versicherung wählen

GKV oder Beihilfe + PKV, Anwärtertarif und spätere Umstellung ver­gleichen.

Dienstunfähigkeit absichern

Klausel, Rentenhöhe und Nach­versicherung passend zu Ihrer Laufbahn auswählen.

Dienst­haftpflicht prüfen

Bestehende Privat­haftpflicht ansehen und nur ergänzen, was fehlt.

Begleiten

Beim Wechsel in die Probezeit und auf Lebenszeit passen wir alles gemeinsam an.

Stefanie und Joris Hein von Pro B in Saarbrücken
Pro B Ver­sicherungs­makler GmbH · Saarbrücken

Persönliche Beratung

Stefanie & Joris Hein.

Wir begleiten Anwärter:innen und Referendar:innen vom ersten Tag an – mit festen Ansprechpartnern, verständlichen Vergleichen und einem Blick auf die ganze Laufbahn.

Stefanie HeinGeschäftsführerin und Spezialistin für Beamte und den öffentlichen Dienst
Joris HeinSpezialist für Lehrer:innen und Beamte

„Das Maklerbüro habe ich auf der Suche nach einer privaten Kranken­versicherung gefunden. Mittlerweile vergleicht es mir alle meine Verträge.“

Vicki C. · Google-Rezension, gekürzt
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Persönliche Start-Beratung

In 6 kurzen Schritten zur persönlichen Rückmeldung.

Wir fragen zuerst Ihre Ausgangssituation ab. Persönliche Kontaktdaten folgen erst am Ende. Bitte tragen Sie keine Diagnosen ein.

Kostenfreie Ersteinschätzung
Keine Gesundheitsdaten im Formular
Persönliche Rückmeldung durch Pro B
Schritt 1 von 617 %

Wo stehen Sie gerade?

Damit wissen wir, welche Fristen für Sie wichtig sind.

In welchem Bereich?

Die Laufbahn beeinflusst vor allem die Dienstunfähigkeits-Absicherung.

Wer ist Ihr Dienstherr?

Beihilfe und Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland.

Wann war oder ist die Ernennung?

Wichtig für die Sechs-Monats-Frist der Öffnungsaktion.

Wobei dürfen wir helfen?

Mehrfachauswahl möglich.

Wie dürfen wir Sie erreichen?

Wir melden uns persönlich zur Abstimmung des nächsten Schritts.

Ihre Auswahl
Ihre Angaben aus den vorherigen Schritten werden hier zusammengefasst.

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Stefanie oder Joris melden sich persönlich bei Ihnen.

Häufige Fragen

Beamtenanwärter und Referendariat kurz beantwortet.

Verständliche Antworten ohne pauschale Leistungsversprechen.

Bekommen Beamtenanwärter Beihilfe?

Ja. Beamte auf Widerruf im Vorbereitungsdienst sind grundsätzlich beihilfeberechtigt. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz beträgt der Bemessungssatz für Anwärter grundsätzlich 50 Prozent der beihilfefähigen Aufwendungen.

Muss ich mich als Referendar privat ver­sichern?

Nein. Sie können gesetzlich oder privat versichert sein. Bei der gesetzlichen Versicherung tragen Sie den Beitrag in der Regel selbst; bei der privaten Variante sichert ein beihilfekonformer Tarif den Teil ab, den die Beihilfe nicht übernimmt.

Was ist ein Anwärtertarif?

Viele private Kranken­versicherer bieten für die Zeit des Vorbereitungsdienstes günstigere Tarife an. Nach dem Referendariat wird der Vertrag in der Regel in einen regulären beihilfekonformen Tarif überführt. Diese spätere Phase sollte schon beim Abschluss mitbetrachtet werden.

Was ist die Öffnungsaktion der PKV?

Teilnehmende private Kranken­versicherer nehmen Beamtenanfänger innerhalb von sechs Monaten nach der erstmaligen Verbeamtung auch mit Vorerkrankungen auf. Leistungsausschlüsse sind nicht vorgesehen, ein Risikozuschlag ist auf höchstens 30 Prozent begrenzt.

Gilt die Öffnungsaktion auch im Referendariat?

Ja. Nach Angaben des PKV-Verbands gilt die Öffnungsaktion seit 2019 auch für Beamte auf Widerruf, also Anwärter und Referendare. Voraussetzungen und Frist sollten trotzdem individuell geprüft werden.

Ist jedes Referendariat ein Beamtenverhältnis?

Nicht automatisch. Lehramtsanwärter werden zum Beispiel im Saarland im Regelfall in ein Beamtenverhältnis auf Widerruf berufen. Andere Vorbereitungsdienste können anders geregelt sein – maßgeblich ist Ihre Ernennung.

Brauche ich als Anwärter eine Dienstunfähigkeits­versicherung?

Gerade am Anfang ist die Versorgungslücke oft am größten: Bei Dienstunfähigkeit im Vorbereitungsdienst kommt typischerweise eine Entlassung in Betracht. Ob und in welcher Höhe eine private Absicherung sinnvoll ist, klären wir mit Ihnen.

Was passiert bei Dienstunfähigkeit in der Probezeit?

Nach § 28 BeamtStG werden Beamte auf Probe in den Ruhestand versetzt, wenn die Dienstunfähigkeit dienstlich verursacht wurde. Bei anderen Ursachen entscheidet der Dienstherr nach Ermessen. Eine gute Klausel berücksichtigt beide Wege.

Brauche ich im Referendariat eine Dienst­haftpflicht?

Ab dem ersten Diensttag gibt es Themen wie Schulschlüssel, fremdes Eigentum oder Aufsicht. Oft ist bereits ein Baustein in der Privat­haftpflicht enthalten. Wir prüfen zuerst, was vorhanden ist.

Was kostet die Beratung?

Die erste Einordnung und das Beratungsgespräch sind kostenfrei. Kommt eine Versicherung zustande, erhält Pro B in der Regel eine Vergütung vom Versicherer. Die vertiefte Begleitung innerhalb der Öffnungsaktion ist eine gesonderte, kostenpflichtige Leistung, über die wir vorher informieren.

Geht das auch digital?

Ja. Wir beraten persönlich in Saarbrücken oder vollständig digital per Video und Telefon – inklusive digitaler Unterschrift.

Quellen: PKV-Verband, Merkblatt Öffnungsaktion · § 28 BeamtStG · Beihilfe Saarland · Beihilfe Rheinland-Pfalz. Stand: Oktober 2026. Keine Rechts- oder Leistungszusage.

Gut vorbereitet in den Vorbereitungsdienst

Ein guter Start beginnt nicht mit einem Tarif, sondern mit Ihren Fristen.

Lassen Sie Kranken­versicherung, Öffnungsaktion, Dienstunfähigkeit und Dienst­haftpflicht gemeinsam einordnen – persönlich in Saarbrücken oder bundesweit digital.