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Private Alters­vorsorge Saarbrücken

Angestellte · Selbstständige · Familien

Private Alters­vorsorge –
flexibel, verständlich und langfristig geplant

Die gesetzliche Rente sichert den Lebensstandard für die wenigsten allein ab. Wie groß die Lücke wirklich ist und welcher Weg sie am effizientesten schließt, hängt von Steuersituation, Zeithorizont und Flexibilitätsbedarf ab. Wir rechnen das nach – ohne Produktvorgabe.

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Kurz erklärt

Was private Alters­vorsorge leisten muss

Direkte Antwort

Private Alters­vorsorge schließt die Lücke zwischen der gesetzlichen Rente und dem Einkommen, das Sie im Ruhestand tatsächlich brauchen. Das deutsche System kennt drei Schichten: die Basisversorgung (gesetzliche Rente, Rürup/Basisrente, Versorgungswerke), die geförderte Zusatzvorsorge (betriebliche Altersversorgung, Riester) und die private ungeförderte Vorsorge (Renten­versicherung, ETF-Sparplan, Immobilien).

Welche Schicht sinnvoll ist, entscheidet sich an drei Fragen: Wie hoch ist Ihre Steuerlast heute im Vergleich zum Ruhestand? Wie lange läuft das Geld noch? Und wie viel Flexibilität brauchen Sie zwischendurch? Eine hohe Förderung nützt wenig, wenn das Kapital dann bis 67 gebunden ist und Sie es vorher benötigen.

3 SchichtenBasisversorgung, geförderte Zusatzvorsorge und freie private Vorsorge
SteuerEntscheidend ist der Unterschied zwischen Steuersatz heute und im Ruhestand
KostenEffektivkosten wirken über 30 Jahre stärker als jede Renditeprognose
InflationBei 2 % Teuerung sind 1.000 € in 25 Jahren nur noch rund 610 € wert

Rentenlücken-Rechner

Mit Inflation

Nötige Sparrate ab heute

340 €

pro Monat

Rentenlücke heute1.000 €
Benötigtes Kapital540.000 €
Wunschrente 2.500 €
Gesetzliche Rente 1.500 €
Ihre Lücke 1.000 €

Orientierungswerte, keine Beratung im Sinne des VVG, keine Anlageberatung und kein Angebot. Modell: Die heutige Lücke wird mit der angenommenen Inflation auf den Rentenbeginn hochgerechnet; das benötigte Kapital ergibt sich aus einer Entnahme über 25 Jahre bei 2 % Verzinsung in der Rentenphase. Die Sparrate wird als nachschüssige monatliche Zahlung bei der angenommenen Rendite berechnet. Steuern, Kosten und Förderungen sind nicht berücksichtigt – genau die klären wir im Gespräch. Vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für künftige Ergebnisse.

Kostenloser Rechner

Erst die Lücke kennen, dann das Produkt wählen

Die meisten Vorsorgegespräche starten mit einem Produkt. Wir starten mit der Zahl: Was fehlt monatlich, was bedeutet das in heutiger Kaufkraft, und welche Sparrate führt dorthin?

  • Rechnet die Inflation bis zum Rentenbeginn ein
  • Zeigt Kapitalbedarf und monatliche Rate getrennt
  • Läuft vollständig in Ihrem Browser – keine Datenübertragung

Wichtig: Die Rate ist der Startpunkt, nicht das Ergebnis. Welcher Weg ihn am effizientesten erreicht – Basisrente, betriebliche Altersversorgung, ETF-Renten­versicherung oder ein freier Sparplan – hängt an Ihrer Steuersituation.

Das System verstehen

Die drei Schichten der Alters­vorsorge

1

Basisversorgung

Gesetzliche Renten­versicherung, berufsständische Versorgungswerke und die Basisrente (Rürup). Beiträge sind in hohem Umfang als Sonderausgaben absetzbar, dafür ist das Kapital nicht kündbar und nicht vererbbar im klassischen Sinn.

Passt, wenn die Steuerlast heute hoch ist – typisch für gut verdienende Selbstständige ohne Versorgungswerk.

2

Geförderte Zusatzvorsorge

Betriebliche Altersversorgung und Riester-Rente. Es fließen Zulagen oder Arbeitgeberzuschüsse, dafür sind die Auszahlungen später voll zu versteuern und in der Regel beitragspflichtig in der Kranken­versicherung.

Passt, wenn es einen echten Arbeitgeberzuschuss gibt oder Zulagen für Kinder greifen.

3

Freie private Vorsorge

Fondsgebundene und ETF-Renten­versicherungen, freie Sparpläne, Immobilien. Keine Förderung, dafür volle Verfügbarkeit und bei Renten­versicherungen ab Alter 62 und zwölf Jahren Laufzeit eine günstige Besteuerung.

Passt, wenn Flexibilität wichtig ist oder die geförderten Wege bereits ausgeschöpft sind.

Worauf wir achten

Vier Punkte, die über 30 Jahre den Unterschied machen

1

Effektivkosten

Sie zeigen, wie viel Rendite pro Jahr für Kosten draufgeht. Ein Unterschied von 0,8 Prozentpunkten kostet über 30 Jahre einen erheblichen Teil des Endkapitals.

2

Flexibilität

Beiträge aussetzen, erhöhen, entnehmen, den Rentenbeginn verschieben: Lebensläufe verlaufen selten linear. Verträge sollten das mitmachen.

3

Fondsauswahl

Entscheidend ist, ob kostengünstige, breit streuende ETFs wählbar sind und ob ein Wechsel später ohne Zusatzkosten möglich bleibt.

4

Rentenfaktor

Er bestimmt, wie viel monatliche Rente je 10.000 € Kapital gezahlt wird. Ein garantierter Rentenfaktor schafft Planbarkeit für die Auszahlphase.

Unsicher, ob das für Ihre Situation passt?

Eine kurze Einschätzung kostet Sie nichts und verpflichtet zu nichts. Wir sagen auch offen, wenn Sie nichts brauchen.

Fachbegriffe

Die wichtigsten Begriffe verständlich

Effektivkosten
Kennzahl aus dem Produktinformationsblatt, die angibt, um wie viele Prozentpunkte die jährliche Rendite durch sämtliche Kosten gemindert wird. Die wichtigste Vergleichsgröße überhaupt.
Rentenfaktor
Betrag, den der Versicherer je 10.000 € Vertragsguthaben als monatliche Rente zahlt. Ein garantierter Rentenfaktor schützt vor späteren Absenkungen.
Kapitalwahlrecht
Möglichkeit, statt einer lebenslangen Rente eine einmalige Auszahlung zu wählen. Sinnvoll, wenn sich die Lebenssituation bis zum Rentenbeginn stark ändern kann.
Ertragsanteilsbesteuerung
Günstige Besteuerung privater Renten­versicherungen: Besteuert wird nur ein Anteil der Rente, der vom Rentenbeginnalter abhängt – bei Beginn mit 67 sind es 17 %.
Halbeinkünfte­verfahren
Bei Kapitalauszahlung einer privaten Renten­versicherung ab Alter 62 und mindestens zwölf Jahren Laufzeit wird nur die Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Steuersatz belastet.
Beitragsdynamik
Automatische jährliche Erhöhung des Sparbeitrags, damit die Vorsorge mit Einkommen und Inflation Schritt hält. Sie können jeder Erhöhung widersprechen.

Pro B Versicherungs­makler

Wir verkaufen keine Produkte, wir lösen Aufgaben

Stefanie Hein und Joris Hein schauen zuerst auf Ihre Gesamtsituation: bestehende Verträge, Steuerlast, Arbeitgeberzuschüsse, geplante Anschaffungen. Erst danach steht fest, welche Schicht überhaupt sinnvoll ist – und in welcher Reihenfolge.

  • Bestehende Verträge zuerst auf Kosten und Flexibilität prüfen
  • Förderung nur dann, wenn sie unter dem Strich wirklich lohnt
  • Kostengünstige ETF-Lösungen statt teurer Fondspaletten
  • Regelmäßige Überprüfung statt Abschluss und Ablage
Stefanie Hein und Joris Hein, Versicherungsmakler bei Pro B Versicherungsmakler in Saarbrücken
4,953 Rezensionen im Google-Unternehmensprofil

Was Kundinnen und Kunden sagen

4,9 von 5 aus 53 Google-Rezensionen

Seit 2014 werde ich von Frau Hein in Versicherungsfragen betreut und ich bin vom Service begeistert. Frau Hein ist auch proaktiv und überprüft von sich aus bestehende Verträge, ob diese nicht noch zu verbessern wären. Empfohlen ohne jede Einschränkung!
Markus M.Google-Rezension
Ich habe mich bei Frau Hein unabhängig, kompetent und sehr sympathisch beraten gefühlt. Mir wurden auf meine Bedürfnisse abgestimmte Versicherungsoptionen angeboten und sehr ausführlich erklärt.
Maximilian A.Google-Rezension
Eine super kompetente Beratung. Schnelle Abwicklung in allen Belangen. Unsere alten Verträge wurden alle geprüft und zu unseren Gunsten optimiert. Absolut empfehlenswert!
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Wörtlich aus dem Google-Unternehmensprofil, gekürzt an Satzgrenzen.

Beratung im Saarland

Alters­vorsorge-Beratung in Saarbrücken

Unser Büro liegt in der Behrener Straße 9 in 66117 Saarbrücken. Wir begleiten Angestellte, Selbstständige, Familien und Berufseinsteigerinnen aus dem Regionalverband Saarbrücken und dem gesamten Saarland – vor Ort im Gespräch oder per Video, ganz wie es Ihnen lieber ist. Bestehende Verträge prüfen wir auch dann, wenn sie ursprünglich woanders abgeschlossen wurden.

  • Saarbrücken
  • Völklingen
  • St. Ingbert
  • Sulzbach/Saar
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  • Homburg
  • Merzig
  • Dillingen/Saar
  • Püttlingen
  • Riegelsberg
  • Heusweiler
Lieber einmal kurz nachrechnen lassen?

Wir prüfen Ihre Angaben, ordnen sie ein und melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags. Ohne Verpflichtung.

Häufige Fragen

Private Alters­vorsorge – kurz und verständlich

Wie berechne ich meine Rentenlücke?

Ziehen Sie von Ihrer Wunschrente die voraussichtliche gesetzliche Rente laut Renteninformation ab. Der Rest ist die Lücke in heutiger Kaufkraft. Anschließend muss dieser Betrag mit der erwarteten Inflation auf den Rentenbeginn hochgerechnet werden – genau das macht der Rechner auf dieser Seite. Erst dann wird aus einer abstrakten Zahl eine konkrete Sparrate.

Wie viel sollte ich monatlich für die Rente sparen?

Eine verbreitete Faustformel nennt 10 bis 15 % des Bruttoeinkommens. Aussagekräftiger ist die Rechnung von der Lücke her: Wer 30 Jahre Zeit hat, kommt mit deutlich kleineren Raten aus als jemand mit 15 Jahren, weil der Zinseszinseffekt den größeren Teil der Arbeit übernimmt. Wichtiger als die perfekte Rate ist, überhaupt früh anzufangen.

Welche Alters­vorsorge lohnt sich für Selbstständige?

Bei hoher Steuerlast ist die Basisrente (Rürup) oft am effizientesten, weil die Beiträge zu einem sehr großen Teil als Sonderausgaben abziehbar sind. Der Preis dafür: Das Kapital ist bis zum Rentenbeginn gebunden und kann nicht gekündigt werden. Wer Flexibilität braucht, kombiniert die Basisrente deshalb mit einem freien Sparplan oder einer ETF-Renten­versicherung.

Lohnt sich Riester noch?

Das hängt stark vom Einzelfall ab. Für Familien mit mehreren Kindern und entsprechenden Zulagen kann die Förderquote weiterhin attraktiv sein. Bei Alleinstehenden mit mittlerem Einkommen steht der Aufwand oft in keinem guten Verhältnis zum Nutzen. Bestehende Verträge sollten Sie keinesfalls vorschnell kündigen – wir prüfen sie einzeln.

Was ist besser: ETF-Sparplan oder Renten­versicherung?

Ein freier ETF-Sparplan ist maximal flexibel und sehr günstig, wird aber laufend mit Abgeltung­steuer belastet und endet nicht automatisch in einer lebenslangen Rente. Eine ETF-Renten­versicherung kostet mehr, ist dafür in der Ansparphase steuerfrei umschichtbar und bietet die Option auf lebenslange Rente. Häufig ist eine Kombination die beste Lösung.

Kann ich einen bestehenden Vertrag noch verbessern?

Oft ja – und meist ohne Kündigung. Möglich sind ein Wechsel der Fondsauswahl innerhalb des Vertrags, eine Beitragsfreistellung statt Kündigung oder eine Anpassung der Dynamik. Eine Kündigung ist fast immer die teuerste Variante, weil bereits gezahlte Abschlusskosten dann verloren sind.

Wie wirkt sich Inflation auf meine Vorsorge aus?

Erheblich. Bei 2 % jährlicher Teuerung haben 1.000 € in 25 Jahren nur noch eine Kaufkraft von rund 610 €. Deshalb reicht es nicht, die heutige Lücke zu sparen – die Zielsumme muss auf den Rentenbeginn hochgerechnet werden, und die Sparrate sollte über eine Dynamik mitwachsen.

Unverbindliche Anfrage

Wobei dürfen wir Sie unterstützen?

In vier kurzen Schritten. Bitte senden Sie keine Kontoauszüge, Depotauszüge oder Vertragsunterlagen über dieses Formular.

Was möchten Sie besprechen?

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Welche Wege interessieren Sie?

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