Was ist eine Betriebsunterbrechungsversicherung?
Sie sichert die finanziellen Folgen ab, wenn der Betrieb nach einem versicherten Sachschaden stillsteht.
Die Betriebsunterbrechungsversicherung – auch Ertragsausfallversicherung genannt – setzt dort an, wo die Sachversicherung aufhört. Diese ersetzt beschädigte Einrichtung, Waren oder Gebäude; der wirtschaftliche Schaden entsteht aber häufig erst danach: Der Betrieb kann für Wochen oder Monate nicht normal arbeiten, während Löhne, Miete, Leasingraten und weitere Fixkosten weiterlaufen und Erträge ausfallen. Versichert ist in aller Regel nur eine Unterbrechung, die auf eine im Vertrag gedeckte Schadenursache zurückgeht – klassisch etwa Feuer, Leitungswasser, Sturm oder Einbruchdiebstahl. Ein Auftragsrückgang, ein Lieferengpass oder ein Streit mit einem Kunden zählen also nicht dazu. Achtung bei der Abkürzung: Die gewerbliche Betriebsunterbrechung hat nichts mit der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zu tun, auch wenn beide oft „BU“ genannt werden.
