Erstattungssatz
80 oder 100 Prozent der Rechnung? Und bezieht sich das auf die Gesamtrechnung oder nur auf bestimmte Positionen? Der Unterschied entscheidet über den Eigenanteil.
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Eine Tier-OP-Versicherung zahlt erst, wenn operiert wird. Der teure Alltag beginnt aber davor: Diagnostik, Röntgen, Ultraschall, Medikamente, Zahnbehandlungen, chronische Erkrankungen. Genau diese Behandlungen deckt nur eine Tierkrankenversicherung ab.
Kurz erklärt
Die Tierkrankenversicherung erstattet Heilbehandlungen Ihres Tieres – mit und ohne Operation. Dazu zählen Untersuchungen, bildgebende Diagnostik, Laborwerte, Medikamente, Zahnbehandlungen und die Nachsorge. Die Tier-OP-Versicherung ist die kleinere Variante: Sie leistet ausschließlich bei Operationen einschließlich Narkose und Nachbehandlung.
Der Unterschied wird im Alltag schnell konkret. Eine Kreuzbandoperation beim Hund deckt auch die OP-Versicherung ab. Eine chronische Magen-Darm-Erkrankung mit wiederkehrender Diagnostik und Dauermedikation dagegen nicht – obwohl sie über die Jahre teurer werden kann als der einmalige Eingriff. Welche Variante passt, hängt vor allem von Ihrem Budget und der Rasse ab.
Wir rechnen Ihnen Vollschutz und reine OP-Deckung nebeneinander aus – mit den Beiträgen für Ihre Rasse und Ihr Alter.
Worauf es ankommt
80 oder 100 Prozent der Rechnung? Und bezieht sich das auf die Gesamtrechnung oder nur auf bestimmte Positionen? Der Unterschied entscheidet über den Eigenanteil.
Erstattet der Tarif bis zum vierfachen Satz der Gebührenordnung? Im Notdienst und bei komplizierten Eingriffen liegt die Rechnung regelmäßig darüber.
Viele Tarife begrenzen die Erstattung pro Jahr, teils gestaffelt über die ersten Vertragsjahre. Ohne diesen Blick täuscht eine hohe Prozentzahl.
Zahnsanierungen gehören zu den häufigsten und teuersten Behandlungen. Prüfen Sie, ob sie enthalten sind und ob eine jährliche Prophylaxe verlangt wird.
Was bei Abschluss bereits bekannt ist, bleibt in aller Regel ausgeschlossen. Deshalb lohnt der Abschluss, solange das Tier jung und gesund ist.
Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter. Ein später Abschluss ist teuer – und ab einem gewissen Alter nehmen viele Versicherer gar nicht mehr an.
Pro B Versicherungsmakler
Ob sich der Vollschutz gegenüber der reinen OP-Deckung lohnt, lässt sich nicht pauschal sagen – es hängt an Rasse, Alter und daran, wie viel Sie im Ernstfall selbst tragen könnten. Stefanie Hein und Joris Hein stellen Ihnen beide Varianten mit echten Beiträgen nebeneinander, damit Sie die Entscheidung selbst treffen können.
Beratung im Saarland
Unser Büro liegt in der Behrener Straße 9 in 66117 Saarbrücken. Ein Hinweis, der in der Grenzregion zählt: Wer mit dem Tier zur Behandlung nach Frankreich oder Luxemburg fährt, sollte prüfen, ob Rechnungen aus dem Ausland erstattet werden. Nicht jeder Tarif sieht das vor.
Passende Themen
Nennen Sie uns Rasse und Alter, wir rechnen beide Varianten durch. Kostenfrei und unverbindlich.
Häufige Fragen
Die Tier-OP-Versicherung leistet ausschließlich bei Operationen samt Narkose und Nachbehandlung. Die Tierkrankenversicherung übernimmt zusätzlich alle Heilbehandlungen ohne Operation – Untersuchungen, Röntgen und Ultraschall, Laborwerte, Medikamente und Zahnbehandlungen. Sie kostet dafür deutlich mehr.
Das hängt davon ab, welchen Betrag Sie im Ernstfall selbst tragen könnten. Wer eine Operation für zwei- bis dreitausend Euro nicht stemmen kann, aber die laufenden Kosten schafft, ist mit der OP-Versicherung gut bedient. Wer auch die Behandlung chronischer Erkrankungen abgesichert haben will, braucht den Vollschutz. Wir rechnen beide Varianten mit echten Beiträgen für Sie durch.
Tierärztinnen und Tierärzte rechnen nach der Gebührenordnung für Tierärzte ab und dürfen den einfachen Satz je nach Aufwand erhöhen. Im Notdienst und bei schwierigen Eingriffen wird regelmäßig ein erhöhter Satz angesetzt. Ein Tarif, der nur bis zum zweifachen Satz erstattet, lässt Sie dann auf einem erheblichen Teil sitzen – achten Sie auf Erstattung bis zum vierfachen Satz.
In aller Regel nicht. Was bei Abschluss bereits bekannt oder diagnostiziert ist, bleibt ausgeschlossen – ebenso häufig alle Folgeerkrankungen. Deshalb ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: solange das Tier jung und gesund ist. Bei älteren Tieren prüfen wir, welcher Versicherer überhaupt noch annimmt.
Ja, üblich sind 30 Tage. Für bestimmte Erkrankungen – etwa Kreuzbandrisse, Hüftdysplasie oder Zahnbehandlungen – gelten oft deutlich längere Wartezeiten von sechs bis achtzehn Monaten. Bei Unfällen entfällt die Wartezeit meist. Das ist ein weiterer Grund, nicht bis zum ersten Symptom zu warten.
Eine Kastration aus rein vorbeugenden oder verhaltensbedingten Gründen ist in der Regel nicht versichert, weil keine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Ist sie dagegen medizinisch geboten – etwa bei einer Gebärmuttervereiterung oder einem Tumor –, wird sie übernommen. Manche Tarife bieten einen begrenzten Zuschuss für Vorsorgemaßnahmen.
Üblich sind entweder ein fester Betrag je Behandlungsfall oder ein prozentualer Anteil von zehn bis zwanzig Prozent. Ein höherer Selbstbehalt senkt den Beitrag spürbar. Sinnvoll ist er, wenn Sie kleinere Rechnungen ohnehin selbst zahlen würden und die Versicherung für die großen Fälle brauchen.
Unverbindliche Anfrage
In vier kurzen Schritten. Bitte senden Sie keine Befunde oder Tierarztrechnungen über dieses Formular.
Wir melden uns persönlich bei Ihnen – in der Regel innerhalb eines Werktags. Wenn es schneller gehen soll, erreichen Sie uns unter 0681 410 96 434.