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Fondssparplan oder Fondspolice? Vergleich Saarbrücken
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Depot · Versicherungsmantel · Alters­vorsorge

Fonds im Depot oder in der Police –
der ehrliche Vergleich aus Saarbrücken

Der Fondssparplan im Depot ist günstiger und jederzeit verfügbar. Die Fondspolice kostet mehr, stundet dafür die Steuer und kann lebenslang zahlen. Welcher Weg am Ende mehr übrig lässt, entscheidet sich an drei Zahlen: den Kosten, der Haltedauer und der Frage, ob Sie eine Rente oder ein Kapital brauchen.

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Kurz erklärt

Worin sich die beiden Wege unterscheiden

Direkte Antwort

Im Depot kaufen Sie Fondsanteile direkt. Die laufenden Kosten sind niedrig – bei breit streuenden Indexfonds liegen sie im Bereich von wenigen Zehntel Prozentpunkten pro Jahr –, Sie kommen jederzeit an Ihr Geld, und es gibt keine Vertrags­bindung. Dafür wird jeder realisierte Gewinn besteuert: mit der Abgeltung­steuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer, gemindert um die Teilfreistellung bei Aktienfonds und um den Sparerpauschbetrag.

In der Fondspolice liegen dieselben Fonds in einem Versicherungsvertrag. Umschichten löst dort keine Steuer aus, und bei Auszahlung greift eine günstigere Besteuerung – hälftiger Ertrag bei Kapitalauszahlung nach zwölf Jahren und ab 62, nur der Ertragsanteil bei lebenslanger Rente. Bezahlt wird das mit höheren Kosten und weniger Flexibilität. Die Police gewinnt also dann, wenn ihre Effektiv­kosten niedrig genug sind, dass der Steuervorteil sie über die Laufzeit überholt.

DepotNiedrige Kosten, volle Verfügbarkeit, laufende Besteuerung
PoliceHöhere Kosten, Steuerstundung, Option auf lebenslange Rente
HaltedauerJe länger der Anlagehorizont, desto stärker wirkt die Steuerstundung
LanglebigkeitNur die Police zahlt, solange Sie leben – das Depot kann leer werden
Beide Wege mit Ihren Zahlen

Nennen Sie uns Sparrate und Zeitraum. Wir stellen Depot und Police mit denselben Annahmen nebeneinander.

Ehrlich betrachtet

Fünf Punkte, an denen sich die Entscheidung festmacht

1

Die Kostendifferenz

Ein Indexfonds im Depot kostet einen Bruchteil dessen, was eine Police an Effektiv­kosten mitbringt. Diese Differenz wirkt jedes Jahr auf das gesamte Kapital. Sie ist der Grund, warum eine teure Fondspolice ihren Steuervorteil nie einholt.

2

Wann Sie das Geld brauchen

Für ein Ziel in fünf oder zehn Jahren – Auto, Umbau, Eigenkapital – spricht fast alles für das Depot. Der Steuervorteil der Police entsteht erst nach zwölf Jahren und ab dem 62. Lebensjahr; wer vorher an das Geld muss, hat nur die Kosten getragen.

3

Rente oder Kapital

Ein Depot lässt sich planvoll entnehmen, es kann aber aufgebraucht sein, bevor das Leben es ist. Die Police kann in eine lebenslange Rente übergehen. Wer diese Sicherheit für die zweite Lebenshälfte will, findet sie nur im Versicherungsmantel.

4

Umschichten und Steuer

Wer über dreißig Jahre die Aufteilung mehrfach anpasst oder vor Rentenbeginn schrittweise defensiver wird, löst im Depot jedes Mal Steuer aus. In der Police passiert das nicht – bei aktivem Umschichten wächst dieser Vorteil spürbar.

!

Was wir nicht tun

Wir vermitteln keine Fondsanteile und keine Depots und geben keine Anlage­beratung. Wenn das Depot der bessere Weg ist, sagen wir Ihnen das – und Sie setzen es bei Ihrer Bank oder Ihrem Broker um. Verdienen würden wir daran nichts, und genau deshalb können wir es offen sagen.

Stefanie Hein und Joris Hein, Versicherungsmakler bei Pro B Versicherungsmakler in Saarbrücken
4,956 Rezensionen im Google-Unternehmensprofil

Pro B Versicherungs­makler

Wir rechnen gegen unser eigenes Produkt

Ein Makler verdient an der Police, nicht am Depot. Genau deshalb legen Stefanie Hein und Joris Hein beide Wege mit denselben Annahmen nebeneinander: gleiche Sparrate, gleiche Renditeannahme, gleiche Laufzeit – einmal mit den Effektiv­kosten der Police und der Besteuerung am Ende, einmal mit Depotkosten und laufender Abgeltung­steuer. Was dabei herauskommt, sehen Sie in Euro.

  • Gegenüberstellung von Depot und Police mit denselben Annahmen
  • Vergleich der Policen nach Effektiv­kosten, nicht nach Modellrechnung
  • Einordnung, ab welcher Laufzeit sich der Mantel überhaupt lohnt
  • Offene Aussage, wenn das Depot der bessere Weg ist

Was Kundinnen und Kunden sagen

4,9 von 5 aus 56 Google-Rezensionen

Top Erreichbarkeit, schnelle Umsetzung und eine Beratung, der man vertrauen kann. Hier steht nicht der Verkauf, sondern der Kunde im Fokus: ich werde offen darüber informiert, ob ein Wechsel sinnvoll ist oder ein Altvertrag die besseren Konditionen bietet.
Anne-Sophie S.Google-Rezension
Top Beratung, vielen Dank! Ich habe mich von ersten Moment an super aufgehoben gefühlt. Die Beratung war professionell und alle Fragen wurden verständlich geklärt. Klare Weiterempfehlung!
Maria B.Google-Rezension
Seit 2014 werde ich von Frau Hein in Versicherungs­fragen betreut und ich bin vom Service begeistert. Frau Hein ist auch proaktiv und überprüft von sich aus bestehende Verträge, ob diese nicht noch zu verbessern wären. Empfohlen ohne jede Einschränkung!
Markus M.Google-Rezension

Wörtlich aus dem Google-Unternehmensprofil, gekürzt an Satzgrenzen.

Beratung im Saarland

Vorsorge­beratung in Saarbrücken

Unser Büro liegt in der Behrener Straße 9 in 66117 Saarbrücken. Wir beraten Angestellte, Beamtinnen und Beamte sowie Selbstständige aus dem Regionalverband und dem gesamten Saarland – vor Ort oder per Video. Bringen Sie mit, was Sie schon haben: Standmitteilungen, Sparpläne, betriebliche Zusagen. Erst mit dem Gesamtbild lässt sich sagen, wo eine Lücke ist.

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Sparrate, Zeitraum und Ihr Alter genügen. Wir melden uns mit beiden Rechnungen – und mit einer klaren Aussage.

Häufige Fragen

Fonds und Fondspolice – kurz und verständlich

Wie werden Gewinne im Depot besteuert?

Realisierte Kursgewinne und Ausschüttungen unterliegen der Abgeltung­steuer, dazu kommen Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer. Bei Aktienfonds bleibt ein Teil des Ertrags über die Teilfreistellung steuerfrei. Bis zur Höhe des Sparerpauschbetrags fällt gar keine Steuer an – dafür braucht die Bank einen Freistellungsauftrag. Bei thesaurierenden Fonds wird über die Vorabpauschale bereits während der Haltedauer ein Teil besteuert. Für Ihre konkrete Situation ist die Auskunft Ihres Steuerberaters maßgeblich.

Ab wann lohnt sich der Versicherungsmantel?

Zwei Bedingungen müssen zusammenkommen: eine lange Haltedauer – die günstige Besteuerung setzt zwölf Jahre Laufzeit und ein Alter von mindestens 62 voraus – und niedrige Effektiv­kosten. Liegen die Effektiv­kosten deutlich über einem Prozentpunkt, holt der Steuervorteil sie in aller Regel nicht mehr ein. Genau deshalb ist diese Kennzahl der Dreh- und Angelpunkt jedes Vergleichs.

Was ist der Unterschied zwischen einem Fonds und einem ETF?

Ein ETF ist ein börsengehandelter Indexfonds: Er bildet einen Index nach, statt dass ein Fondsmanagement einzelne Titel auswählt. Dadurch sind die laufenden Kosten deutlich niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds. Beides sind Investmentfonds und beides ist sowohl im Depot als auch – je nach Anbieter – innerhalb einer Fondspolice verfügbar.

Kann ich beides kombinieren?

Das ist sogar der häufigste Fall. Das Depot trägt die mittelfristigen Ziele und die Rücklage, die jederzeit verfügbar sein muss. Die Police übernimmt den Teil, der bis zur Rente liegen bleiben soll und aus dem später eine lebenslange Zahlung werden darf. Wie die Aufteilung aussieht, hängt an Ihren Zielen – nicht an einer allgemeinen Regel.

Vermitteln Sie auch Fonds oder Depots?

Nein. Pro B Versicherungs­makler hat die Erlaubnis nach § 34 d Abs. 1 der Gewerbeordnung und vermittelt Versicherungen. Fondsanteile und Depots vermitteln wir nicht, und wir erbringen keine Anlage­beratung. Wir ordnen den Versicherungsmantel für Sie ein und sagen offen, wenn der Weg über die Bank der bessere ist.

Was passiert mit meinem Geld, wenn der Versicherer in Schwierigkeiten gerät?

Das Fondsguthaben einer fonds­gebundenen Police wird als Sondervermögen geführt und ist damit vom Vermögen der Versicherungsgesellschaft getrennt. Dasselbe gilt für Fondsanteile im Depot: Sie gehören Ihnen und fallen nicht in die Insolvenzmasse der Bank. Das Kursrisiko der Fonds selbst bleibt in beiden Fällen bei Ihnen.

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